Massivparkett
Eine der hochwertigsten Formen des Parketts, durchgehend aus Massivholz und typischerweise vollflächig verklebt — Spezialhersteller bieten auch schwimmende Varianten mit verdeckter Unterkonstruktion an.
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Parkettarten
Vom klassischen Massivparkett bis zur modernen Landhausdiele — jede Aufbauart hat ihre eigenen Stärken. Wir beraten Sie, welche Konstruktion zu Ihrem Untergrund, Budget und Wohnstil passt.
Aufbauarten im Überblick
Neun bewährte Konstruktionen — von wirtschaftlich bis hochwertig, von schwimmend bis vollflächig verklebt.
Eine der hochwertigsten Formen des Parketts, durchgehend aus Massivholz und typischerweise vollflächig verklebt — Spezialhersteller bieten auch schwimmende Varianten mit verdeckter Unterkonstruktion an.
Besteht aus einem mehrlagigen Träger mit mindestens 4mm Echtholz-Nutzschicht. Diese Konstruktion ermöglicht schwimmende Verlegung, mehrfache Renovation und kommt werkseitig vorbehandelt.
Schweizer Innovationen, die massive Deckschichten mit Trägermaterialien kombinieren. Geeignet für schwimmende wie verklebte Verlegung, auch über Fussbodenheizung.
Langformatige Dielen, teils mit nur 0,2mm dickem Holzfurnier, die durch ihre grosszügigen Dimensionen einen besonderen optischen Effekt erzeugen.
Einzelne Massivholzstäbe in Dicken von 22 bis 24mm, die verklebt und anschliessend mehrstufig geschliffen, gespachtelt und versiegelt werden.
Vorgefertigte, rohe Verlegeeinheiten in Würfelform. Erfordert einen ebenen Untergrund, vollflächige Verklebung sowie Schleifen und Versiegeln vor Ort.
Aus der „Laminat-Ära” hervorgegangen: Elemente werden ohne seitliches Verkleben verbunden und sind nach der Verlegung sofort begehbar.
Eine wirtschaftliche, als Industrieparkett kategorisierte Variante aus rohem, geschnittenem Massivholz in verschiedenen Mustern — verklebt, geschliffen und versiegelt.
Die robuste Variante für Werkstätten und Gewerberäume mit höheren Anforderungen an Unterlagsboden-Festigkeit und Oberflächenschutz.
Oberflächen
Oberflächen von Parkettböden müssen vor schädlichen Einflüssen geschützt werden — beide Varianten haben ihre Stärken.
Oberflächenbearbeitung
Gebürstete Oberflächen bieten sich nur bei Dielenformaten an: Rotierende Bürsten entfernen weichere Holzanteile, es entsteht eine strukturiert-rustikale Oberfläche aus harten Holzfasern. Bei gehobelten Oberflächen kommen handgehobelte Werkzeuge zum Einsatz, ebenfalls für einen rustikaleren, nicht-maschinellen Eindruck. Das maschinell vor Ort mit mehreren Papierkörnungen abgestuft geschliffene Parkett ist die Standardvariante.
Reinigung und Pflege sind bei versiegelten Oberflächen einfacher als bei geölten/gewachsten. Dafür entstehen bei geölten Oberflächen keine ausgebildeten Laufspuren — Abnutzung lässt sich durch Nachölen mit einfachsten Mitteln beseitigen, während Nachbesserungen bei versiegelten Flächen ansatzfrei kaum möglich sind. Öl-/Wachsgemische verleihen zudem eine optische Tiefenwirkung, die Versiegelungen meist fehlt.
Die Sortierklassen werden in DIN EN 14761 geregelt. Vier Sortierklassen bestehen als Kreis [O], Dreieck [∆], Quadrat [□] oder als „freie Klasse”. Die Zulässigkeit von Splinten, Ästen und Farbunterschieden nimmt vom Kreis zum Quadrat zu. Die freie Sortierklasse richtet sich nach dem dekorativen Erscheinungsbild und erfordert eine Brinellhärte ≥10N/mm².
Möchten Sie die Holzarten im Detail vergleichen — Farbe, Struktur und Sortierung? Auf unserer Holzarten-Seite zeigen wir 19 Arten im Überblick.
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